Masken für die Diakonie

Alle Welt spricht derzeit von Mund-Nasen-Masken. Natürlich auch mog61 Miteinander ohne Grenzen e.V. Aber im Unterschied zu anderen reden wir nicht nur darüber, sondern nähen selber welche! Sie sind bunt, sehen hübsch aus und schützen zwar nicht vor Corona, aber sie können die Gefahr reduzieren, dass man andere ungewollt infiziert. Ganze 200 dieser selbst angefertigten Behelfsmasken hat Vereinsvorsitzende Marie Hoepfner (re. im Bild) am 20. April an die Diakonie-Station Kreuzberg in der Oranienstraße übergeben.

"Dass wir diese Masken bekommen, freut uns unheimlich", sagte Pflegedienstleiterin Anita Voigtländer (li.). "Damit können wir unsere Mitarbeiter losschicken." Die Diakonie-Station hat rund 200 Mitarbeiter*innen und kümmert sich um ungefähr 400 in der Regel pflegebedürftige Menschen in den Stadtteilen Kreuzberg und Mitte. Am gleichen Standort gibt es eine Diakonie-Haltestelle, die vor allem soziale Projekte organisiert. "In Corona-Zeiten schaffen solche Masken die Grundlage, dass zwischenmenschliche Begegnung überhaupt möglich ist", so Projektleiter Hendrick Strumpf. "Wir könnten noch mehr gebrauchen!"

Für mog61 war es bereits die zweite große Lieferung: Vor und nach Ostern hatte das Nachbarschaftshaus in der Urbanstraße 200 Masken bekommen. Und das zwölfköpfige Team um Schneiderin Marianne werkelt fleißig weiter an den Nähmaschinen. Mittlerweile wurden bereits an die 600 Stoffmasken produziert, die kostenlos an soziale Organisationen, Angehörige von Risikogruppen und Menschen mit systemrelevanten Berufen verteilt werden. "Gerade Menschen in Not und diejenigen, die sie in dieser schweren Zeit unterstützen, sollen so gut wie möglich geschützt werden", so Hoepfner. "Dabei helfen wir gerne mit."

Hinweis: Unsere Mund-Nasen-Maske wird komplett selbst gefertigt mit 100% neuwertiger Baumwolle. Sie ist weder geprüft noch zertifiziert. Sie bietet sich als Alternative an, wenn kein Einmal-Mund-Nasen-Schutz zur Verfügung steht. Sicheren Schutz gegen Covid-19 kann die Maske nicht bieten; sie dient zur Reduzierung bei der Verbreitung von Tröpfchen und kann das Risiko von Schmierinfektion durch Berühren der Hände im Gesicht mindern. Jedoch entbindet die Maske nicht von einer konsequenten Einhaltung der empfohlenen Hygieneregeln wie z.B. Abstand halten und sorgfältige Handhygiene. Dies entspricht auch den aktuellen behördlichen Empfehlungen.

Wer mithelfen und mitnähen will, ist bei mog61 übrigens herzlich willkommen. Denn die Masken-Produktion wird natürlich fortgesetzt!